Stuttgart, 3. September 2010 – Der Verein „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ ist mit seiner Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.
Der aus Spenden finanzierte Verein betreut Betroffene, leistet juristische Hilfestellungen und informiert mit Ausstellungen und Lesungen über das Thema. Martin Kroiss von der Deutschen Bank in Stuttgart zeichnet heute den Verein, der sich für Inzestopfer einsetzt und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren möchte, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist „Hilfe für Inzestkinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird.
Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte die Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit ihrer zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“. Zum besonderen Erfolg des Vereines gehört der Erhalt des § 173 STGB (Inzestschutzparagraf), der vor inzestuösen Übergriffen innerhalb der Familie schützen soll.
Ulrike M. Dierkes, Gründerin und Vorsitzende des „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ wurde 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD geehrt. Zusammen mit Sieglinde Steimle, zweite Vereinsvorsitzende, und Claudia Kley, Finanzzuständige, nahm sie die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ entgegen.
„Wir sind sehr stolz, zu den Preisträgern zu gehören und hoffen, dass alle Inzestkinder die Möglichkeit erhalten, ihre Abstammung und Identität zu klären“, so Ulrike M. Dierkes in ihren Dankesworten. „Die zahlreichen Maßnahmen von M.E.L.I.N.A. e.V. sollen die Betroffenen in Ihrer Existenz bestärken und in ihren Rechten unterstützen, sowie ermutigen, mit ihrer schwierigen Situation besser umgehen zu können. Durch unsere engagierte Vereinsarbeit verleihen wir den betroffenen Menschen eine Stimme, damit sie in ihren Rechten in der Öffentlichkeit - uns allen – wahrgenommen werden", so Ulrike M. Dierkes weiter.
Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher hatte sich als Schirmherr an die Seite des Vereines gestellt und freute sich über diese bedeutende Preisverleihung, zudem diese Ehrung mit der festen Installation eines Ehrenschildes einher geht, die den Ort Stuttgart-Botnang dauerhaft als ausgewählten Ort würdigt.
Dr. Reinhard Löffler, Landtagsabgeordneter der CDU, der dem Verein ebenfalls als Schirmherr zur Seite stand, sagte anlässlich der Preisverleihung:“Inzestkinder und Kinder aus Vergewaltigung haben bei ihrem Schmerz einen Anspruch auf Hilfe. M.E.L.I.N.A e.V. erfüllt diesen Anspruch und dafür bedanke ich mich. Niemanden allein lassen, niemanden zurücklassen, alle mitnehmen und allen das Selbstbewusstsein für ein Leben in Würde und Achtung zu schenken, ist für mich das wichtigste gesellschaftliche Gebot des Zusammenlebens. Ohne M.E.L.I.N.A e.V. wäre unsere Gesellschaft ärmer. Lassen Sie nicht nach.“
Eine Ausstellung zeigt bis Ende September die wichtigsten Dokumente des Vereines, die seine Arbeit und seine Erfolge im Zusammenwirken mit Kirchen, Justiz und Presse widerspiegeln.
Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.
Der aus Spenden finanzierte Verein betreut Betroffene, leistet juristische Hilfestellungen und informiert mit Ausstellungen und Lesungen über das Thema. Martin Kroiss von der Deutschen Bank in Stuttgart zeichnet heute den Verein, der sich für Inzestopfer einsetzt und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren möchte, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist „Hilfe für Inzestkinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird.
Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte die Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit ihrer zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“. Zum besonderen Erfolg des Vereines gehört der Erhalt des § 173 STGB (Inzestschutzparagraf), der vor inzestuösen Übergriffen innerhalb der Familie schützen soll.
Ulrike M. Dierkes, Gründerin und Vorsitzende des „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ wurde 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD geehrt. Zusammen mit Sieglinde Steimle, zweite Vereinsvorsitzende, und Claudia Kley, Finanzzuständige, nahm sie die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ entgegen.
„Wir sind sehr stolz, zu den Preisträgern zu gehören und hoffen, dass alle Inzestkinder die Möglichkeit erhalten, ihre Abstammung und Identität zu klären“, so Ulrike M. Dierkes in ihren Dankesworten. „Die zahlreichen Maßnahmen von M.E.L.I.N.A. e.V. sollen die Betroffenen in Ihrer Existenz bestärken und in ihren Rechten unterstützen, sowie ermutigen, mit ihrer schwierigen Situation besser umgehen zu können. Durch unsere engagierte Vereinsarbeit verleihen wir den betroffenen Menschen eine Stimme, damit sie in ihren Rechten in der Öffentlichkeit - uns allen – wahrgenommen werden", so Ulrike M. Dierkes weiter.
Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher hatte sich als Schirmherr an die Seite des Vereines gestellt und freute sich über diese bedeutende Preisverleihung, zudem diese Ehrung mit der festen Installation eines Ehrenschildes einher geht, die den Ort Stuttgart-Botnang dauerhaft als ausgewählten Ort würdigt.
Dr. Reinhard Löffler, Landtagsabgeordneter der CDU, der dem Verein ebenfalls als Schirmherr zur Seite stand, sagte anlässlich der Preisverleihung:“Inzestkinder und Kinder aus Vergewaltigung haben bei ihrem Schmerz einen Anspruch auf Hilfe. M.E.L.I.N.A e.V. erfüllt diesen Anspruch und dafür bedanke ich mich. Niemanden allein lassen, niemanden zurücklassen, alle mitnehmen und allen das Selbstbewusstsein für ein Leben in Würde und Achtung zu schenken, ist für mich das wichtigste gesellschaftliche Gebot des Zusammenlebens. Ohne M.E.L.I.N.A e.V. wäre unsere Gesellschaft ärmer. Lassen Sie nicht nach.“
Eine Ausstellung zeigt bis Ende September die wichtigsten Dokumente des Vereines, die seine Arbeit und seine Erfolge im Zusammenwirken mit Kirchen, Justiz und Presse widerspiegeln.
Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.
Kontaktdaten
M.E.L.I.N.A e.V.
Tel.: 0160-91969278
Tel.: 0160-91969278
Weitere Informationen unter: http://www.melinaev.de
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